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Phosphin Toleranz Test

Toleranzen gegen Phosphin wurden bereits in den frühen 70er Jahren festgestellt. Die Toleranz entsteht häufig durch unzureichende Begasungsmaßnahmen! Die Gründe dafür sind geringe Dosierung, zu kurze Begasungszeit, schlechte Abdichtung des zu behandelnden Raums und Begasung bei niedriger Temperatur. Mit dem Phosphin Toleranz Test ist es möglich, Informationen über die Widerstandsfähigkeit von Insektenstämmen gegenüber Phosphin zu erhalten. So ist es möglich, die Phosphinkonzentration und die Behandlungszeit anzupassen, um die Insekten sicher abzutöten.

Wirkungsweise

Der Phosphin Toleranz Test wurde entwickelt zur Prüfung des Verhaltens und der Aktivität von Insekten insbesondere in gelagerten Gütern bei einer definierten Gaskonzentration. Der Test ist leicht anzuwenden und innerhalb einer sehr kurzen Zeit durchzuführen.

Inhalt

  • 100 ml Spritze
  • 2 Kanülen (1 Kanüle mit Gummischlauch)
  • 5 l flexibler Plastikkanister
  • Deckel mit Septum
  • 5 x 2 Test-Pellets (8 % Magnesiumphosphid) in Aluminiumbeuteln
  • Diagramm und Tabelle zur Auswertung der Verdünnung
  • Gebrauchsanweisung


Was ist zu tun, wenn sich der Verdacht auf Toleranz erhärtet?

Sollten Sie tolerante Insekten erkannt haben, ist unbedingt eine ordnungsgemäße Begasung nach folgenden Regeln durchzuführen:

  • Wählen Sie die höchstmögliche Dosierung gemäß der lokalen Produktregistrierung.
  • Erhöhen Sie die Einwirkzeit auf das maximal mögliche.
  • Prüfen Sie die Abdichtung des zu behandelnden Gebäudes.
  • Begasen Sie nicht bei einer Temperatur unter 10°C.
  • Sollten Sie weiterreichende Fragen haben, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.