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Fliegen

Allgemein:

Fliegen gehören wie die Mücken zur Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes kann sicher davon ausgegangen werden, dass sie ausreichend bekannt sind. Sie gehören schon seit dem Altertum zu den ständigen Begleitern des Menschen. Neben ihrer Schädlichkeit unter lebensmittelhygienischen Gesichtspunkten gibt es Arten, die lediglich als lästig empfunden werden.

Biologie:

Fliegen besitzen charakteristisch nur ein Flügelpaar und sind sehr gute Flieger. Sie haben kräftig entwickelte Beine, die mit Krallen bzw. Haftlappen versehen sind, was es ihnen ermöglicht, sich  auch an glatten Oberflächen fortzubewegen.

Die Entwicklung verläuft über das Entwicklungsstadium Ei zur Larve, die umgangssprachlich als Made bekannt ist. Nach der Bildung einer sogenannten Tönnchenpuppe schlüpft dann anschließend das fertige Insekt. Fliegen haben ein extrem hohes Vermehrungspotential und können daher unter günstigen Bedingungen sehr schnell in Massen auftreten.

Schaden:

Die in unseren Breiten heimischen Fliegen haben in erster Linie als Hygieneschädlinge eine größere Bedeutung. Hier spielt vor allem eine Rolle, dass sie einerseits hygienisch höchst bedenkliche Oberflächen wie Kadaver, Kot, Wunden etc. aufsuchen, andererseits sich bevorzugt auf Lebensmitteln aufhalten. Neben diesen unappetitlichen und ekelerregenden Umständen können durch diese Verhaltensweise  auch Krankheitskeime in großem Umfang übertragen werden.


 


Große Stubenfliege (Musca domestica)


Kleine Stubenfliege (Fannia canicularis)


Wadenstecher (Stomoxys calcitrans)


Schmeißfliege (Calliphora vicina)


Fleischfliege (Sarcophaga carnaria)


Goldfliege (Lucilia ssp.)


Tau- oder Essigfliege (Drosophila ssp.)


Halmfliege (Thaumatomyia notata)