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Kugelkäfer (Gibbium psylloides)

Biologie:

Der 2 bis 3 mm große, flugunfähige, glänzend braunrote Käfer ist kugelig hoch gewölbt und hat ein spinnenähnliches Aussehen. Beine und Fühler sind fein und dicht goldgelb behaart. Er kommt vor allem in Altbauten mit dunklen feuchten Gebäudeteilen, in Bäckereien und Getreidelagern vor. Käfer und Larven sind Allesfresser und fressen u. a. Getreide, Getreideprodukte, Drogen, Felle, Heu und Futtermittel. Der Käfer ist sehr beweglich, Feuchte liebend, lichtscheu und wandert bei Dunkelheit umher.

Schaden:

Der Fraßschaden an Lebensmitteln ist gering. In erster Linie werden die Käfer als Materialschädlinge an Textilien, Leder, Papier, Verpackungsmaterialien, Isolationsmaterialien u. a. schädlich. Häufig entwickeln sie sich auf Füllmaterial in Zwischenböden und Deckenhohlräumen alter Gebäude und werden durch Massenvermehrungen dann sehr lästig.

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